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Sonntag: Freundlich. Oft scheint die Sonne. Ein paar Schleierwolken hoch am Himmel und ein paar Quellwolken stören ab und zu. Einzelne Regenschauer kommen am Nachmittag am ehesten in den Sarntaler Alpen und den Dolomiten vor.
Montag: Zunächst hält sich Hochnebel, der am Vormittag auflockert. Danach geht es mit einer freundlichen Mischung von Sonne und Wolken weiter. Die meisten Sonnenstunden bekommt man wohl im Vinschgau und im Wipptal. Einzelne Regenschauer sind zwar möglich, die meiste Zeit ist es aber trocken.
Dienstag: Am Dienstag dreht der Wind auf Süd, dichter Wolkenstau setzt ein, und nach und nach beginnt es leicht zu regnen. Am Mittwoch wird der Regen häufiger und stärker. Auch der Donnerstag verläuft wohl noch unbeständig mit weiteren Regenschauern, vielleicht aber schon mit etwas Sonne. Die Schneefallgrenze sinkt von 3100 m auf 2600 m. Der Freitag bringt mit Nordföhn freundlicheres und wärmeres Wetter.
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Geschichte

September 1888

Das Pfitscherjoch-Haus wird im Jahre 1888 von Alois Rainer, dem Urgroßvater des heutigen Eigentümers und Wirt des Knappenhofes in St. Jakob in Pfitsch, errichtet. Bereits Anfang der 1890er Jahre folgt ein erster Anbau, der 1897 fertig gestellt wurde und bis heute fast unverändert bestehen blieb.

In den Kriegsjahren 1914-1918 sowie 1939-1945

bleibt die Schutzhütte geschlossen. In der Zwischenkriegszeit ist nur der Holzteil des Hauses für Gäste zugänglich, da der Anbau vom italienischen Militär beschlagnahmt wird.

Von 1945-1996

wird ein Teil des Hauses von der italienischen Finanzwache als Zoll- und Grenzstation genutzt.

1960er Jahre

Wegen der Unruhen in Südtirol beginnend in den frühen 1960er Jahren wird das Pfitscherjoch-Haus von 1963-1970 vom italienischen Militär zwangsbesetzt. Im Laufe der Unruhen kommt es im Mai 1966 zu einem Sprengstoffanschlag, bei dem der Holzteil des Hauses zur Gänze zerstört wird und ein Beamter der Grenzwache, Bruno Bolognesi, getötet wird.

In den Jahren 1971-1976

bauen Stephan Volgger und Paula Rainer, die Wirtsleute des Knappenhofes, das Haus neu auf. Seit 1973 wird die Hütte wieder bewirtschaftet, zunächst nur im Tagesbetrieb, seit 1977 auch wieder für Übernachtungen.

Seit 1977

sind Josef Volgger und Priska Rainer die Wirtsleute am Joch. Im Jahr 2008 wird der Familienbetrieb von ihrem Sohn Leopold, nunmehr bereits in fünfter Generation, übernommen.

Seit 1992

ist das Pfitscherjoch-Haus, als eine der ersten Schutzhütten Südtirols, an das öffentliche Abwassernetz der Gemeinde Pfitsch angeschlossen. Dafür musste eine 3,3km lange Kanalleitung vom Pfitscherjoch auf 2276 Metern Meereshöhe nach Stein auf 1460m verlegt werden. Gleichzeitig wurde neben diesem Kanal eine Mittelspannungsleitung zum Jochhaus verlegt, welche die Stromversorgung der Hütte über ein privates E-Werk im Tal gewährleistet. Das Dieselaggregat am Jochsee konnte abgeschaltet werden und dient heute nur noch als Notstromaggregat bei Stromausfällen im öffentlichen Netz. Der im Betrieb anfallende Müll wird sorgfältig getrennt und vom Eigentümer mittels Geländewagen und Anhänger ins Tal zur Sammelstelle gebracht.

Pfitscherjoch-Haus ugs. Pfitscherjochhaus 1888
Pfitscherjoch-Haus 1888
Pfitscherjoch-Haus ugs. Pfitscherjochhaus 1900
Pfitscherjoch-Haus 1900
Pfitscherjoch-Haus ugs. Pfitscherjochhaus 1930
Pfitscherjoch-Haus 1930
Pfitscherjoch-Haus ugs. Pfitscherjochhaus 1980
Pfitscherjoch-Haus 1980
Pfitscherjoch-Haus ugs. Pfitscherjochhaus 2008
Pfitscherjoch-Haus 2008