PFITSCHERJOCHHAUS – seit 1888 älteste private Schutzhütte Südtirols




Meereshöhe

0 m

Einmalige Höhen zu entdecken


Ausgangspunkt für zahlreiche Touren


Umgeben von sagenhaften Bergseen


WIR ÜBER UNS

Wir leben mit der und für die Natur

Das Pfitscherjochhaus liegt in den Zillertaler Alpen, direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich in unmittelbarer Nähe des Pfitscherjochs.

Seit 1888 wird die Schutzhütte als Familienbetrieb geführt.

NEWS AUS DEM BLOG


Pfitscherjoch-Shuttlebus 2020

Fahrplan des Pfitscherjoch-Shuttlebus für den Sommer 2020.

1888

Errichtung

September 1888

Das Pfitscherjoch-Haus wird im Jahre 1888 von Alois Rainer, dem Urgroßvater des heutigen Eigentümers und Wirt des Knappenhofes in St. Jakob in Pfitsch, errichtet. Bereits Anfang der 1890er Jahre folgt ein erster Anbau, der 1897 fertig gestellt wurde und bis heute fast unverändert bestehen blieb.

1914-1918 & 1939-1945

Kriegsjahre

In den Kriegsjahren 1914-1918 sowie 1939-1945

bleibt die Schutzhütte geschlossen. In der Zwischenkriegszeit ist nur der Holzteil des Hauses für Gäste zugänglich, da der Anbau vom italienischen Militär beschlagnahmt wird.

1945-1996

Zoll- und Grenzstation

Von 1945-1996

wird ein Teil des Hauses von der italienischen Finanzwache als Zoll- und Grenzstation genutzt.

1960

Zwangsbesetzung

1960er Jahre

Wegen der Unruhen in Südtirol beginnend in den frühen 1960er Jahren wird das Pfitscherjoch-Haus von 1963-1970 vom italienischen Militär zwangsbesetzt. Im Laufe der Unruhen kommt es im Mai 1966 zu einem Sprengstoffanschlag, bei dem der Holzteil des Hauses zur Gänze zerstört wird und ein Beamter der Grenzwache, Bruno Bolognesi, getötet wird.

1971-1976

Neubau

In den Jahren 1971-1976

bauen Stephan Volgger und Paula Rainer, die Wirtsleute des Knappenhofes, das Haus neu auf. Seit 1973 wird die Hütte wieder bewirtschaftet, zunächst nur im Tagesbetrieb, seit 1977 auch wieder für Übernachtungen.

Seit 1977

Bewirtung durch Fam. Volgger

Seit 1977

sind Josef Volgger und Priska Rainer die Wirtsleute am Joch. Im Jahr 2008 wird der Familienbetrieb von ihrem Sohn Leopold, nunmehr bereits in fünfter Generation, übernommen.

1992

Anschluss am öffentlichen Abwassernetz

Seit 1992

ist das Pfitscherjoch-Haus, als eine der ersten Schutzhütten Südtirols, an das öffentliche Abwassernetz der Gemeinde Pfitsch angeschlossen. Dafür musste eine 3,3km lange Kanalleitung vom Pfitscherjoch auf 2276 Metern Meereshöhe nach Stein auf 1460m verlegt werden. Gleichzeitig wurde neben diesem Kanal eine Mittelspannungsleitung zum Jochhaus verlegt, welche die Stromversorgung der Hütte über ein privates E-Werk im Tal gewährleistet. Das Dieselaggregat am Jochsee konnte abgeschaltet werden und dient heute nur noch als Notstromaggregat bei Stromausfällen im öffentlichen Netz. Der im Betrieb anfallende Müll wird sorgfältig getrennt und vom Eigentümer mittels Geländewagen und Anhänger ins Tal zur Sammelstelle gebracht.

2012

Umbau

Grundlegender Umbau

Im Sommer 2012 wurde das Pfitscherjochhaus grundlegend umgebaut und erweitert. Dach, Fenster, Heizungs- und Sanitäranlagen wurden erneuert; der Speisesaal wurde erweitert und für Übernachtungsgäste kamen einige Zimmer mit Dusche und WC dazu. Außerdem wurde eine Biosauna eingebaut, sowie speziell für Mountainbiker ein abschließbarer Radraum mit Stellplätzen für ca. 30 Mountainbikes und eigener Werkbank.